Yen profitiert von hoher Risikoaversion - Chinas Industrie schwach

Investing.com - Der japanische Yen gewann am Mittwoch in Asien an Wert, da die Aktienmärkte am ersten Handelstag des neuen Jahres nach unten zeigten.

Der sichere Hafen Yen stieg gegenüber dem Dollar an. Das Paar USD/JPY fiel um 0,3 Prozent auf 109,42 , nachdem sich die meisten asiatischen Aktien heute im negativen Bereich befanden. Der Hong Kong Hang Seng Index brach sogar um 3,1 Prozent ein. Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum, der Shutdown der US-Regierung sowie ein langsameres Tempo der Leitzinserhöhungen der US-Notenbank, wurden als Katalysatoren für den Ausverkauf genannt.

Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China erhöhten unterdessen den Druck auf die chinesischen Aktien.

Der Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel von 50,2 im November auf 49,7 im Dezember und markierte damit den ersten Rückgang seit 19 Monaten.

Das Paar USD/CNY fiel nach der Veröffentlichung der Daten um 0,3 Prozent auf 6,8557.

Der US-China-Handelsstreit erhielt in dieser Woche weitere Aufmerksamkeit. Trump wies auf Fortschritte in Richtung einer möglichen Einigung mit China hin und schürte damit Optimismus.

The People's Daily, Chinas staatliche Zeitung, warnte am Mittwoch, dass Peking 'nicht nachgegeben hat, nicht nachgibt und nie nachgeben wird', wenn es um nationale Kerninteressen geht.

Andernorts blieb der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber einem Korb anderer Währungen abbildet, mit 95,703 kaum verändert.

Berichte von Dienstag deuteten darauf hin, dass US-Präsident Donald Trump bereit ist, einen Deal zu schließen, um den Stillstand der US-Regierung zu beenden.

Teile der Regierung sind jetzt seit 11 Tagen geschlossen und betreffen 9 der 15 Bundesämter, Dutzende von Agenturen und Hunderttausende von Arbeitern, so die Berichte.

Der australische Dollar sank gegenüber dem US-Dollar um 0,4 Prozent auf 0,7025, was die sich verschlechternden Wachstumsaussichten Chinas widerspiegelt.

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