Yen legt wegen neuen Spannungen im Handelskonflikt zu

Investing.com - Der sichere Anlagehafen Yen legte am Freitag zu. Grund dafür waren Berichte, wonach US-Präsident Donald Trump in Betracht zieht, US-Unternehmen die Verwendung von Geräten der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE (HK:0763) zu verbieten.

'Das Ende der 90-Tage-Frist rückt immer näher. Die jüngste Ankündigung von Trump ist wie ein Schlag ins Gesicht auf dem steinigen Weg zu einer Lösung im Handelskonflikt', sagte Stephen Innes, Leiter der asiatischen Handelsabteilung beim Brokerhaus Oanda.

Gestern berichtete Bloomberg, dass China und die USA die Handelsgespräche Anfang Januar wieder aufnehmen werden. Die beiden größten Volkswirtschaften auf der ganzen Welt hatten sich Anfang des Monats auf einen 90-tägigen Waffenstillstand in ihrem Zollstreit geeinigt.

Das Paar USD/JPY notierte nach diesen Nachrichten um 0,4 Prozent tiefer bei 110,61, während der U.S. Dollar Index um 0,1 Prozent auf 95,917 zurückging.

Unterdessen fiel das Paar USD/CNY um 0,2 Prozent auf 6,8565, da die People's Bank of China (PBoC) den Yuan-Referenzkurs für heute auf 6,8632 festgelegt hat.

Am Donnerstag zeigten offizielle Daten, dass Chinas Industriegewinne zum ersten Mal seit Dezember 2015 zurückgingen.

Der Rückgang war auf ein verlangsamtes Wachstum der Verkaufs- und Erzeugerpreise sowie steigende Kosten zurückzuführen. Analysten stellten fest, dass die steigenden Handelsspannungen mit den Vereinigten Staaten auch den Druck auf das Wirtschaftswachstum Chinas verstärkten.

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