Vermögensverwalter Fidelity plant Abteilung für den Handel mit Bitcoin und Ether

Investing.com - Eine der weltweit größten Vermögensverwaltungen Fidelity Investments kündigte an, dass sie eine Abteilung für Kryptowährungen schaffen will, berichtete die The Financial Times. Informationen zufolge will der Vermögensverwalter den Handel mit Bitcoin und Ethereum ermöglichen.

Das neue Unternehmen Fidelity Digital Assets wird Anfang 2019 an den Start gehen. Einen ersten Kunden soll das Unternehmen auch schon haben: die Crypto-Investmentbank Galaxy Digital von Michael Novogratz.

Es ist ein weiterer wichtiger Schritt für die gesamte Krypto-Industrie in Richtung institutioneller Akzeptanz. Zudem ist es eine mutige Entscheidung von einem Vermögensverwalter, der 7,2 Mrd. Dollar an Kundenvermögen verwaltet.

Sicherheitsbedenken, hohe Volatilität und mangelndes Vertrauen in Kryptowährungen hinderten große Institute daran, sich mit dem Handel von Kryptowährungen zu beschäftigen. Jedoch könnte der Schritt von Fidelity Digital Assets genau diesen Trend ändern.

Fidelity ist eines der ersten großen Finanzinstitute, das sich mit Bitcoin auseinandersetzte, bot aber keine kryptobezogenen Produkte für Kunden an. Das überließ der Vermögensverwalter lieber den Startups wie Robinhood und Square’s Cash, die ihren Kunden den Handel mit Kryptowährungen bereits ermöglichen.

Im Fokus von Fidelity sollen vor allem institutionelle Kunden stehen. Das Unternehmen sieht eine große Nachfrage, die sich jederzeit noch steigern könnte.

'Unser Ziel ist es, digitale Währungen wie Bitcoin für Anleger leichter zugänglich zu machen. Wir erwarten, dass wir weiterhin langfristig investieren und experimentieren werden, um unseren Kunden das Verständnis und die Nutzung dieser neuen Anlageklasse zu erleichtern', sagte Abigail Johnson, Chairman und Chief Executive von Fidelity Investments, in einer Erklärung.

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und XRP reagierten zwar kaum auf die News, aber durch die Entscheidung von Fidelity, eine Abteilung für Kryptowährungen zu schaffen, ist die Massenadaption von Digitalwährungen einen Schritt näher gerückt. Mittel- bis langfristig sind das also gute Nachrichten.

Geschrieben von Robert Zach

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