US-Rendite rutscht nach Powell-Aussagen auf tiefsten Stand seit 2 Monaten

Investing.com - Nach der gestrigen Rede von Fed-Chef Jerome Powell gab nicht nur der US-Dollar sondern auch die US-Renditen spürbar nach.

Die zehnjährige Rendite von US-Staatsanleihen näherte sich zur Stunde der psychologisch wichtigen Marke von 3,00 Prozent. Damit befindet sich das Zinspapier auf dem tiefsten Stand seit 2 Monaten. Auch die zweijährige US-Rendite gab nach und rentierte zuletzt nur noch auf 2,778 Prozent.

Grund für die sinkenden Renditen waren Powells gestrige Aussagen, wonach die Leitzinsen fast einen neutralen Wert erreicht haben. Zudem betonte er, dass es keinen festgelegten Zinserhöhungspfad gebe.

„Die Zinsen sind im Vergleich zu historischen Standards immer noch niedrig, und sie bleiben derzeit nur leicht unter der großen Breite an Erwartungen, die als neutral für die Konjunktur gelten würden – also weder das Wachstum beschleunigen noch bremsen“, betonte Powell in seiner Rede im Economic Club of New York.

Der US-Dollar-Index, der den Greenback gegen sechs andere Währungen vergleicht, hielt sich überraschend stabil und handelte zuletzt auf 96,76 Punkten und damit 0,06 Prozent im Plus. Jedoch musste der Index bereits gestern enorme Verluste hinnehmen. Im Chart besteht damit die Chance auf ein Doppeltop!

Der EUR/USD profitierte von der gestrigen Dollar-Schwäche, konnte seine Gewinne heute zunächst in Richtung 1,1400 Dollar ausbauen, musste dann aber wieder etwas Federn lassen und bewegte sich zuletzt um 1,1370 Dollar. Eine technische Analyse zum Euro gibts hier.

Geschrieben von Robert Zach

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