Pfund legt trotz Brexit-Sorgen zu - Dollar stärker

Investing.com - Das Pfund Sterling stieg am Freitag, trotz der Bedenken über Brexit und des Rücktritts von wichtigen Ministern in der Regierung von Premierministerin Theresa May.

GBP/USD stieg um 0,34 Prozent auf 1,2818. Am Donnerstag kollabierte das Cable auf 1,2739, nachdem Brexit-Minister Dominic Raab von seinem Amt zurückgetreten war.

Raab sagte, er könne den Brexit-Entwurf der Premierministerin nicht unterstützen.

Inzwischen haben mindestens 16 Mitglieder der Konservativen Partei ein Misstrauensvotum gegen May gefordert. Dies erhöht das Risiko, dass das Land im März die Europäische Union ohne Sicherheitsnetz verlässt.

Ohne ein Abkommen würde das Vereinigte Königreich zu einer Zollregelung übergehen, die von der Welthandelsorganisation für externe Staaten festgelegt wurde.

Der U.S. Dollar Index, der die Stärke des Dollar gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen misst, stieg um 0,09 Prozent auf 96,88 Punkte, da die Unsicherheit im Handelskrieg nachließ.

Ein Regierungsvertreter des Weißen Hauses sagte gegenüber Reuters am Donnerstag, dass Chinas schriftliche Antwort auf die Forderungen der USA nach Handelsreformen wahrscheinlich nicht zu einem Abkommen führen wird. Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping werden auf dem G20-Gipfel Ende dieses Monats stattfinden.

Dennoch werden die Zölle auf 200 Milliarden Dollar chinesischer Waren voraussichtlich am 1. Januar von 10 Prozent 25 Prozent erhöht.

Der Dollar notierte gegenüber dem japanischen Yen niedriger. Der USD/JPY fiel um 0,30 Prozent auf 113,30. In Zeiten der Unsicherheit investieren die Anleger eher in den japanischen Yen, der als sicher Hafen gilt.

Der EUR/USD ist um 0,01 Prozent auf 1,1326 gefallen. Der NZD/USD rutschte um 0,37 Prozent auf 0,6803 ab, während der AUD/USD um 0,30 Prozent auf 0,7254 nachgab.

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