Ölpreise steigen - Libyen exportiert weniger

Investing.com - Die Ölpreise stiegen am Mittwoch in Asien. Im Vorfeld erschienen Berichte über einen Produktionsausfall von 315.000 Barrel pro Tag (bpd) aus dem Ölfeld El Sharara. Dieses wurde am Wochenende von einer regionalen Miliz eingenommen.

Unterdessen meldete die libysche National Oil Company (NOC) einen zusätzlichen Verlust von 73.000 bpd in einem anderen Ölfeld, El Feel.

In New York gehandelte WTI Rohöl-Futures zur Januar Lieferung stiegen um 0,52 Prozent, auf 52,22 Dollar pro Barrel.  Brent Oil Futures, der Maßstab für die Ölpreise außerhalb der USA, legten um 1,0 Prozent, auf 60,81 Dollar pro Barrel zu.

Die Ölpreise stiegen bei einer allgemein guten Marktstimmung. China gab bekannt, man würde die Zölle auf Autos, die in den USA hergestellt werden, von derzeit 40 auf 15 Prozent senken.

Die OPEC kündigte am Freitag an, dass sie die Gesamtproduktion ihrer Mitglieder in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 um 1,2 Millionen Barrel pro Tag (bpd) reduzieren wird, um eine globale Überproduktion zu verhindern und die Preise zu stabilisieren. 

Das Ölkartell wird die Produktion gegenüber dem Stand vom Oktober um 0,8 Millionen bpd drosseln. Nicht-OPEC-Verbündete werden zusätzliche 0,4 Millionen bpd an Produktionskürzungen beisteuern. Die Zahlen sollen auf einem Treffen im April überprüft werden. 

Die Ölpreise stiegen am Freitag nach diesen Nachrichten, gaben aber einen Teil ihrer Gewinne in dieser Woche zurück, da die Märkte nicht überzeugt sind, dass die Reduzierung ausreichen wird, um das Überangebot zu beenden. 

'Insgesamt bleiben die Investitionsflüsse aus unserer Sicht limitiert, da der diskretionäre Handel auf einem Minimum ist. Händler sind unsicher, ob man dem Konzept der geringeren Ölförderung aus der OPEC und Kanada Beachtung schenken, oder auf rückläufige Nachfrage achten soll. Zusätzlich verzeichnet der Markt eine globale Verlangsamung', sagte Scott Shelton, Broker und Analyst bei ICAP (LON:NXGNN) in Durham, N.C.

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