Ölpreise sinken wegen steigenden US-Ölreserven - Opec im Fokus

Investing.com - Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Gründe sind Anzeichen von steigenden US-Lagerbeständen. Die Kursverluste blieben jedoch begrenzt, da die Händler weiterhin die Aussichten auf eine koordinierte Produktionskürzung bei den großen globalen Ölproduzenten vor dem OPEC-Treffen in dieser Woche abwägten.

Die Nordseesorte Brent Rohöl sank um 17 Cent oder etwa 0,3 Prozent auf 61,92 Dollar pro Barrel.

Die US-Sorte West Texas Intermediate gab um 6 Cent oder etwa 0,1 Prozent auf 53,19 Dollar pro Barrel nach.

Die Preise sind nach dem wöchentlichen Bericht des American Petroleum Institutes unter Druck geraten. Dieser zeigte, dass die US-Rohöllagerbestände in der Woche zum 30. November um 5,4 Millionen Barrel stiegen.

Die U.S. Energy Information Administration wird am Donnerstag ihren offiziellen wöchentlichen Bericht veröffentlichen. Er kommt einen Tag später als sonst heraus, wegen des nationalen Tags der Trauer, zu Ehren des ehemaligen Präsidenten George H.W. Bush.

Die Verluste im Öl hielten sich in Grenzen. In Anbetracht der wachsenden Erwartungen dass die großen Produzenten, angeführt von Saudi-Arabien und Russland, auf einem Treffen der OPEC-Minister eine gewisse Form von Produktionskürzungen vereinbaren werden.

Das Ölkartell trifft sich am Donnerstag in Wien, und will bis Freitag zu einer Entscheidung kommen.

Jüngsten Berichten zufolge arbeiten die OPEC und ihre Verbündeten an einem Abkommen zur Reduzierung der Ölproduktion um mindestens 1,3 Millionen Barrel pro Tag (bpd), um das Angebot zu straffen und die Preise anzuheben.

'Die Stimmung bei Ölhändlern ist angesichts des eindeutigen Risikos sehr fragil', sagte Harry Tchilinguirian, Leiter des Rohstoffhandels bei BNP Paribas (PA:BNPP).

Im übrigen Energiehandel stiegen Benzin Futures um 1,2 Prozent auf 1,444 Dollar pro Gallone, während Heizöl um 0,1 Prozent auf 1,898 Dollar pro Gallone fiel.
Erdgas-Futures kletterte um 2,3 Prozent auf 4,559 Dollar pro Million britischer Wärmeeinheiten.

-- Reuters hat zu diesem Bericht beigetragen.

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