Ölpreise mit weiteren Verlusten im Oktober

Investing.com - Die Ölpreise setzten am Dienstag ihre Talfahrt fort und verschärften damit die schweren Verluste im Oktober, als Sorgen über den Ausblick auf die globale Nachfrage angesichts schwelender Handelskonflikte verbunden mit einem zunehmenden Angebot und steigenden Lagerbeständen, die Aussichten für die Ölpreise in die Tiefe gehämmert haben.

In New York verloren Futures auf Rohöl der Sorte US West Texas Intermediate (WTI) bis 13:56 MEZ 98 US-Cent oder 1,46% und lagen auf 66,06 USD das Fass.

Unterdessen fielen Futures auf Brent, dem Benchmark für außerhalb der Vereinigten Staaten gehandeltes Öl, um 1,31 USD oder 1,69% auf 76,03 USD.

US-Rohöl steht vor einem Monatsverlust von fast 10%, während sich Brent seit September um 8% verbilligt hat.

Saudi-Arabien hatte in diesem Monat versprochen seine Ölförderung anzuheben, um den Ausfall der iranischen Exporte auszugleichen, der mit dem Eintritt der US-Sanktionen erwartet wird. Russland hatte am Sonnabend ebenfalls gesagt, es sehe keinen Grund seine derzeitigen Produktionsniveaus zu senken.

Nach vielen Monaten der Sorge über eine Verknappung des Angebots, vor Einsetzen der US-Sanktionen gegen den Iran, beginnt der Ölmarkt stattdessen eine mögliche Überversorgung zu befürchten, als die Lagerbestände in aller Welt am Steigen sind.

Die jüngsten Daten von den US-Rohölvorräte werden am Dienstagabend vom American Petroleum Institute hereinkommen, während die amtlichen Data, für die mit einer Zunahme um 3,67 Mio Fass gerechnet wird, einen Tag später erscheinen werden.

Sollte sich das bestätigen, dann wäre es der sechste wöchentliche Anstieg in Folge. Schon jetzt sind die US-Lager in den letzten fünf Wochen um 28,7 Mio Fass voller geworden.

Im weiteren Energiehandel lagen die US-Benzinfutures um 13:59 MEZ 1,03% tiefer auf 1,8061 USD die Gallone, während Heizöl sich um 1,44% auf 2,2515 USD die Gallone verbilligte.

Und zu guter Letzt die US-Erdgasfutures, die um 1,85% auf 3,244 USD pro MBTU (million British thermal units) gestiegen sind.

Die Nachricht dient lediglich zu Informationszwecken und gelten nicht als Angebot oder Hinweis zu Begehen bestimmte Transaktionen auf den Finanz-und Rohstoffmärkten.s
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