Ölpreise lassen nach Vortagesrallye etwas Federn

Investing.com - Die Ölpreise sind am Freitag im asiatischen Geschäft, nach einer Rallye in Höhe von 3 Prozent am Vortag, gefallen. Es gab Spekulationen dass das globale Überangebot bis Mitte nächsten Jahres ausgeglichen werden könnte.

In New York gehandelte WTI Rohöl-Futures zur Januar-Lieferung stiegen um 0,4 Prozent auf 52,40 Dollar pro Barrel.  Unterdessen verloren Brent Oil Futures, der Maßstab für Ölpreise außerhalb der USA, 0,6 Prozent auf 61,09 Dollar pro Barrel.

Die Internationale Energieagentur (IEA) gab den Bullen Hoffnung. Für das zweite Quartal des nächsten Jahres prognostizierte man ein Versorgungsdefizit.

Die Prognose erschien, nachdem die OPEC Anfang dieser Woche mitteilte, dass die Nachfrage nach Rohöl 2019 auf 31,44 Millionen Barrel pro Tag sinken würde. Das sind 100.000 bpd weniger als im letzten Monat vorhergesagt und 1,53 Millionen weniger als derzeit produziert werden.

Die OPEC und ihre Verbündeten haben sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, die Ölförderung um mehr als die vom Markt erwarteten Werte zu senken.

Unterdessen berichtete die Energy Information Administration (EIA) am Donnerstag, dass die US-Rohöllagerbestände in der Woche bis zum 7. Dezember um 1,2 Millionen Barrel gesunken sind. Der Rückgang fiel jedoch geringer aus als erwartet. Die Märkte hatten zuvor einen Rückgang von 3 Millionen Barrel prognostiziert.

In weiteren Nachrichten wird der Oman die Ölproduktion ab Januar für vorerst sechs Monate, um 2 Prozent reduzieren. Das berichtete Reuters unter Berufung auf einen Brief, den das Öl- und Gasministerium des Landes an Kunden von Omanischem Öl geschickt hat.

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