Kryptowährungen lassen Federn - Singapurs Börse verlangt strengere Regulierung

Investing.com - Die wichtigsten Kryptowährungen sind am Mittwochmorgen in Asien gesunken. Der in Singapur ansässige digitale Krypto-Händler, ABCC, forderte strengere Vorschriften für die Token.

Bitcoin fiel um 1,49 Prozent auf 3.391,2 Dollar während Ethereum sich um 2,08 Prozent auf 87,81 Dollar verbilligte.

XRP sank um 0,12 Prozent auf 87,81 Dollar, und auch Litecoin verlor 3,12 Prozent auf 23,559 Dollar.

ABCC-Cheff Calvin Cheng sagte gegenüber Cryptovest, dass Sicherheit das Hauptanliegen von Krypto-Investoren sei. Dies sei das Ergebniss einer Überprüfung im November von CryptoCompare, welche die Daten von 130 digitalen Krypto-Börsen analysierte.

Der Bericht zeigte, dass nur ein Drittel dieser Börsen die Mehrheit der Gelder der Nutzer in Offline-Wallets speichert. Eine von 10 Börsen wurde hingegen gehackt. Etwa 14 Prozent der Börsen haben keine Datenschutzerklärung oder gar eine Seite mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Was beunruhigend sein könnte, ist die Tatsache, dass weniger als die Hälfte der 130 Börsen 'strenge KYC-Anforderungen (know-your-client) stellen'. (Quelle)

'In Anbetracht der Branchenzahlen sind Börsen mit hoher Sicherheit nach wie vor für ein viel höheres Transaktionsvolumen verantwortlich', sagte Cheng.

Er fügte hinzu, dass digitale Token in Südkorea, China und Russland immer beliebter werden. (Quelle)

Unterdessen sagte der Chef der Allianz (DE: DE:ALVG) Global Investors, Andreas Utermann, am Dienstag dass Kryptoassets als 'rechtswidrig' eingestuft werden sollten. Sie vernichten den Menschen die Ersparnisse.

'Ich bin persönlich überrascht, dass die Regulierungsbehörden nicht stärker eingegriffen haben', sagte Utermann in einem Bericht von Reuters. (Quelle)

Dennoch bleiben andere Parteien in Richtung digitaler Token optimistisch. Cointelegraph berichtete, dass die spanische Regierungspartei Partido Popular (PP) in wenigen Tagen einen Gesetzentwurf über Kryptowährungen und Blockchain-Regulierung vorlegen wird, um Investoren mehr Sicherheit zu geben.

PP-Sekretär Teodoro Garcia Egea soll sich für die Möglichkeit von Steuersenkungen für Blockchain-Start-ups und Unternehmen mit dezentralen Technologien einsetzen. (Quelle)

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