Kryptokurse steigen; Coinbase öffnet Niederlassung in Dublin

Investing.com - Die Kurse von Kryptowährungen sind am Dienstag nach oben geschnellt, als XRP einen Satz um mehr als 10% machte und andere große virtuelle Währungen etwa 5% hinzugewannen. Berichte, dass Coinbase ein Büro in Dublin aufgemacht haben, bekamen etwas Aufmerksamkeit.

Bitcoin wurde an der Börse Bitfinex um 06:30 MEZ zu 6.699,50 USD gehandelt.

Ethereum gewann in den letzten 24 Stunden 7,3% hinzu und lag auf 213,02 USD.

XRP schnellte an der Poloniex um 10,5% in die Höhe auf 0,45881 USD, während Litecoin sich ebenfalls um 4,9% auf 58,309 USD verteuerte.

Die amerikanische Coinbase, eine der größten Kryptobörsen der Welt, sagte Reuters am Dienstag, dass die neueröffnete Niederlassung in Dublin es ihr erlauben werde, auch nach dem Brexit ihre Dienstleistungen in der EU anzubieten.

'Es erfüllt viele Zwecke – von der Bereitstellung eines Notfallplans, der hilft für alle Fälle beim Brexit vorbereitet zu sein und in Europa über eine andere Niederlassung präsent zu sein,' sagte der CEO der britischen Tochter Zeeshan Feroz der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview und fügte hinzu, dass das internationale Geschäft weiter aus London geleitet werde.

Feroz gab keine Details zur Größe der Niederlassung in Dublin an. Die Webseite des Unternehmens suggeriert, dass die Börse zur Zeit weltweit mehr als 500 Menschen beschäftigt.

In den weiteren Nachrichten war Tether, die derzeit nach Marktwert achtgrößte Kryptowährung der Welt. Diese setzte ihre Talfahrt fort, nachdem neuerlich Spekulationen aufgekommen waren, dass Bitfinex, die Kryptobörse, deren CEO auch den Emittenten von Tether leitet, Finanzprobleme und Schwierigkeiten mit ihren Bankverbindungen habe.

Ansonsten sagte Michael Novogratz, einer der prominentesten Investoren in digitalen Währung, der Nachrichtenagentur Bloomberg in einem Interview, er rechne nicht mit großen Kursschwankungen am Kryptomarkt vor der ersten Jahreshälfte 2019 oder wenn institutionelle Investoren beginnen einzusteigen.

“Eine Sache, die man in diesem Prozess lernt ist, dass das alles etwas länger dauert, als man es sich wünschte,” sagte Novogratz. “Ich sehe nicht, wie wir die 10.000 USD bis Jahresende knacken können.”

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