IOTA: Was wird sich hier jetzt tun?

Investing.com - Die positiven Schlagzeilen reißen nicht ab: IOTA schließt immer mehr strategische Partnerschaften und setzt weiter ganz auf die Karte Entwicklung.

So hatte IOTA zuletzt ein viermonatiges Forschungsprojekt mit dem deutschen Autobauer Audi erfolgreich abgeschlossen, wo die Tangle-Technologie zur Lösung bestehender Probleme im Mobilitätsbereich und dem Internet of Things getestet wurde.

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Darüber hinaus entwickelte die IOTA-Foundation in Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Systemanbieter für robuste Kryptographie und Cybersicherheit, Cybercrypt, die Hash-Funktion 'Troika'. Diese soll die Infrastruktur der Tangle verbessern.

Die Troika soll kryptoanalytischen Angriffen standhalten und soll von der Öffentlichkeit getestet werden. Entwickler sollen die Hash-Funktion ausgiebig testen. Dafür stellt die IOTA-Foundation einen Preispool von insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung.

Positiv zu bewerten ist auch die Partnerschaft mit dem norwegischen Unternehmen NEXT Biometrics. NEXT ist ein weltweit führender Anbieter im Bereich der Fingerabdrucksensorik und hat in Zusammenarbeit mit der IOTA-Foundation IoT-Lösungen entwickelt, die die NEXT Fingerabdrucksensorik in das IOTA Open-Source-Protokoll integrieren.

IOTA will erreichen, dass Kryptowährungen durch das Datenkommunikationsprotokoll MAM übertragen werden. Die Funktion soll beim nächsten Update der IOTA Trinity Wallet verfügbar sein. Zwar wurde noch kein genaues Startdatum bekanntgeben, aber es wird Usern ermöglichen, IOTA über MAM zu senden. Dies soll die Handhabung von endlos langen Krypto-Adressen wesentlich einfacher und für ein breiteres Publikum zugänglich machen.

Durch die charttechnische Brille betrachtet hat sich IOTA/USD zwar zuletzt etwas von seinem Jahrestief loslösen können, aber entscheidende Hürden nicht übersprungen. Insofern ist der Abwärtstrend nach wie vor intakt.

Erst ein Sprung über den Widerstand aus der 90-Tage-Linie und dem ehemaligen Ausbruchsniveau bei 0,40 bis 0,44 Dollar dürfte das Pendel zugunsten der Bullen umschwingen lassen.

Die technischen Indikatoren auf Tagesbasis sind neutral bis positiv zu interpretieren. Während der trendfolgende MACD bei nachlassendem Momentum über seiner Nulllinie oszilliert, zeigt der RSI über seiner 50-Punkte-Marke leicht nach oben.

Auf der Unterseite gilt es ein Abgleiten unter die Glättung der letzten 38 Tage bei 0,28 Dollar unter allen Umständen zu verhindern, da ansonsten ein Wiedersehen mit dem Jahrestief bei 0,2094 Dollar droht.

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