Indische Behörden planen die Privatisierung mehrerer staatlicher Banken

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Die indische Regierung entwickelt derzeit einen Plan, der darauf abzielt, das Banksystem des Landes zu verbessern. Nach diesem Plan sollen 5 von 12 staatlichen Banken privatisiert werden. Die Umsetzung des Programms wird mit dem Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung an einigen Banken beginnen. Es ist jedoch noch nicht klar, wann der Verkauf stattfinden wird, da die Marktbedingungen nach wie vor sehr schwierig sind. Die indischen Behörden prognostizieren einen signifikanten Anstieg der notleidenden Kredite bei sinkender wirtschaftlicher Aktivität im Land aufgrund der Ausbreitung der Coronavirus-Infektion. Nach der Prognose der Regierung könnte der Indikator doppelt so stark wachsen. Zum 30. September 2019 belief sich der Gesamtbetrag der notleidenden Kredite bei indischen Banken auf 9,4 Billionen Rupien oder 124,4 Milliarden Dollar. Im Verhältnis zu den Gesamtaktiva der Banken hat der Anteil der notleidenden Kredite 9 % überschritten. Zur Unterstützung des Bankensystems des Landes könnte eine Investition von 20 Milliarden Dollar erforderlich sein. Gemessen an der Zahl der Coronavirus-Krankheiten steht Indien weltweit an dritter Stelle. Das Land hat fast 1,2 Millionen Fälle dieser Infektion registriert.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

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