Goldpreise legen zu - Sorgen um globale Konjunkturabschwächung geben Auftrieb

Investing.com - Der Goldpreis steigt am Freitag in Asien an. Der sichere Anlagehafen wurde von Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum und erneuten Spannungen zwischen China und den USA gestützt.

Gold-Futures zur Februar-Lieferung stiegen an der Comex um 0,13 Prozent auf 1.282,95 Dollar.

Der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber einem Korb anderer Währungen abbildet, sank um 0,1 Prozent auf 95,917.

Reuters berichtete, dass US-Präsident Trump erwägt, US-Unternehmen die Verwendung von Geräten der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE (HK:0763) zu verbieten. Tags zuvor hieß es in einem Bloomberg-Bericht, dass China und die USA für eine neue Verhandlungsrunde Anfang Januar bereit sind.

Unterdessen sank das vom Conference Board erhobene US-Verbrauchervertrauen den größten Rückgang seit mehr als drei Jahren. Die Anleger sind weiterhin besorgt, dass eine globale Konjunkturabschwächung auf die Vereinigten Staaten übergreift.

Am Donnerstag zeigten offizielle Daten, dass Chinas Industriegewinne zum ersten Mal seit Dezember 2015 zurückgingen.

Der Rückgang war auf ein verlangsamtes Wachstum der Verkaufs- und Erzeugerpreise sowie steigende Kosten zurückzuführen, sagte man in einer Erklärung zu den Daten.

Analysten stellten fest, dass die steigenden Handelsspannungen zu den Vereinigten Staaten auch den Druck auf das Wirtschaftswachstum Chinas verstärkten.

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