Goldpreis steigt wegen Brexit-Turbulenzen und Sorgen im Handelskrieg

Investing.com - Der Goldpreis legte am Freitag zu. Grund dafür war eine steigende Risikoaversion aufgrund der Brexit-Turbulenzen und den Sorgen im Handelskrieg.

Comex Gold Futures zur Dezember Lieferung stiegen um 1,43 Prozent auf 1.216,30 Dollar pro Feinunze.

Die Unsicherheit über den Entwurf eines Brexit-Deals von Premierministerin Theresa May blieb auch am Freitag bestehen. Für weitere Turbulenzen sorgte der Rücktritt des Brexit-Ministers Dominic Raab am Donnerstag.

Raab sagte, er könne den Brexit-Entwurf nicht unterstützen.

Im Auge behalten die Anleger auch weiterhin die Entwicklungen im Handelskrieg zwischen den USA und China. Ein Regierungsvertreter des Weißen Hauses sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag, dass Chinas schriftliche Antwort auf die Forderungen der USA nach Handelsreformen wahrscheinlich nicht zu einem Abkommen führen wird. Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping werden auf dem G20-Gipfel Ende dieses Monats stattfinden.

Dennoch werden die Zölle im Umfang von 200 Milliarden Dollar chinesischer Waren voraussichtlich am 1. Januar von 10 Prozent 25 Prozent erhöht.

Die nachlassende Dollar-Stärke gab dem gelben Metall zusätzlich Halt. Der U.S. Dollar Index, der die Stärke des Dollar gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen misst, stieg um 0,03 Prozent auf 96,82.

Das Edelmetall gibt in der Regel nach, wenn der US-Dollar steigt, da der Goldpreis auf US-Dollar lautet. Gold wird für Inhaber anderer Währungen teurer, wenn der Dollar steigt, und günstiger, wenn er fällt.

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