G-20 Chefs erneuern Versprechen zur Regulierung von Krypto-Anlagen

Investing.com - Die Kurse von Kryptowährungen sind am Dienstag gesunken, nachdem es Berichte gegeben hatte, dass die Staatschefs der G20-Länder nach einem Treffen in Buenos Aires ihr Versprechen erneuert haben, Kryptowertanlagen zu regulieren.

Bitcoin verlor auf dem Investing.com Index bis um 06:31 MEZ 4,21% und stand auf 3.787 USD.  Ethereum verbilligte sich um 5,3% auf 108,12 USD und XRP fiel an der Poloniex Börse um 4,0% auf 0,34794 USD. 

Litecoin rutschte an der Bitfinex ebenfalls um 7,3% auf 30,682 USD ab.

Der Sektor war in den letzten Wochen unter die Räder gekommen und Bitcoin in der vergangenen Woche auf ein Tief von 3.688 USD gefallen. Die Währung wird zur Zeit mit einem Verlust von 80% gegenüber ihrem Kurs von vor einem Jahr gehandelt.

In einer Erklärung mit dem Titel 'Building consensus for fair and sustainable development' (Aufbau eines Konsenses für eine faire und nachhaltige Entwicklung) haben die G20-Mitglieder Kryptowährungen als einen der Bereiche herausgestellt, der stärker reguliert werden muss.

“Wir werden Kryptowertpapiere gemäß den FATF-Standards regulieren, um die Geldwäsche zu bekämpfen und der Terrorismusfinanzierung zu begegnen, und wir werden andere Maßnahmen je nach Notwendigkeit erwägen,” ist in dem Dokument zu lesen.

Der Schritt wird als Versuch angesehen, die Steuerhinterziehung von Investoren und Händlern von Kryptoanlagen zu unterbinden.

In den weiteren Nachrichten war Jay Clayton, Kopf der US-Regulierungsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC), der meinte, die Vereinigten Staaten sollten ihre Wertpapiergesetze nicht anpassen, um den Eigenheiten neuer Technologien, wie Kryptowährungen und der Blockchain, Rechnung zu tragen.

“Technologie sollte sich an unsere Regeln anpassen können. Und ich denke, diese [Blockchain] Technologie hat unglaubliches Potential unseren Marktplatz effizienter zu machen, aber ich werde nicht die Anlegerschutzaspekte von jenen Regeln über Angebote oder den Handel ändern, nur weil es eine neue Technologie gibt,” erklärte Clayton.

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