Dollar behauptet sich nahe 2018 Hoch, Pfund erholt sich

Investing.com - Der Dollar wurde am Dienstag in der Nähe seiner höchsten Kurse des Jahres gehandelt, da mit steigenden Zinssätzen in den USA gerechnet wird, während das Pfund von einem Eineinhalb-Wochentief zurückkam, obwohl die Verunsicherung über den Brexit anhält.

Der US-Dollarindex, der die Stärke der amerikanischen Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, lag gegen 10:05 MEZ auf 97,41 und damit in Reichweite seine 16-Monatshochs vom Montag von 97,53.

Der Dollar wird gekauft, seit die Fed letzte Woche angedeutet hatte, dass die Zinssätze im Dezember wahrscheinlich steigen werden und dann nochmal Anfang 2019, da die US-Wirtschaft fast in jeder Hinsicht stark aussieht.

Der Dollar wurde gegenüber dem Yen nahe eines Fünfwochenhochs gehandelt, mit dem USD/JPY Kurs um 0,23% höher auf 114,10.

Die Stimmung am Markt besserte sich durch neue Hoffnung auf ein Abflauen der Handelsstreitereien zwischen den Vereinigten Staaten und China, nachdem es Berichte gegeben hatte, dass Chinas wichtigster Handelsbeauftragter sich auf eine Reise in die USA vorbereitet, bevor die Staatschefs der beiden Länder in diesem Monat aufeinandertreffen werden.

Das Pfund gewann an Boden zurück, mit dem GBP/USD Kurs um 0,33% höher auf 1,2891, aber die Gewinne hielten sich wegen Befürchtungen in Grenzen, dass Großbritannien aus der Europäischen Union herausbrechen könnte, ohne eine Nachfolgevereinbarung abgeschlossen zu haben.

Das Pfund erreichte am Montag gegenüber dem Dollar ein Tief von 1,2826, seinem schwächsten Kursniveau seit dem 1. November.

Mit der Euro ging es leicht aufwärts und der EUR/USD Kurs legte um 0,1% auf 1,1230 zu. Die Gemeinschaftswährung hat Mühe voranzukommen, da die Investoren weiter den anhaltenden Streit zwischen Brüssel und Rom über das italienische Staatsbudget im Auge haben.

Die Europäische Kommission hatte im vergangenen Monat Italiens Haushaltsentwurf für 2019 abgelehnt, da dieser die Regeln des europäischen Fiskalpakts bricht. Die italienische Regierung hat noch bis heute Abend Zeit, einen neuen Haushaltsplan vorzulegen.

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