Die Geschäftstätigkeit in der Eurozone wächst mit einem niedrigsten Tempo seit 2013

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Die Geschäftstätigkeit in der Eurozone wächst weiter, aber mit einem niedrigsten Tempo seit 2013, berichtet IHS Markit. Der PMI des Euroraums fiel von 51,1 Punkten im Dezember auf 51 Punkte. Eine vorläufige Schätzung der Analysten lag bei 50,7 Punkten. Ein Indexwert unter 50 Punkten weist auf eine Verlangsamung der Aktivität hin, über 50 Punkte - auf das Wachstum. In den letzten Monaten ist die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe und im Export zurückgegangen. Der PMI des Dienstleistungssektors sank im Januar auf ein Minimum von 2014 und betrug 51,2 Punkte. Chris Williamson, Ökonom bei IHS Markit, ist besorgt, dass der produzierende Sektor in die Rezession abrutscht und der Dienstleistungssektor in vier Jahren ein Minimum erreicht. Die Eurozone wartet laut Experten auf einen Rückgang der Bestellungen und einen weiteren Nachfragerückgang. Nun liegt die Nachfrage auf dem Niveau von 2013. Der Index der Aktivitäten im Dienstleistungssektor in Deutschland stieg auf 52,1 Punkte, nachdem es im Dezember auf 51,6 gefallen war - der niedrigste Wert seit 5,5 Jahren. Der PMI in Frankreich ist mit 48,2 Punkten auf den niedrigsten Stand seit 2014 gefallen. Das europäische BIP-Wachstum für das Quartal betrug nur 0,1%. Dies gibt den Analysten das Recht zu argumentieren, dass das aktuelle Quartal das schlechteste seit 2103 sein wird.

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