Deutscher Verbrauchervertrauensindex fällt im Juli

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Laut einer Umfrage des Forschungsunternehmens GfK wird sich das Verbrauchervertrauen in Deutschland im Juli voraussichtlich verschlechtern. Der Verbraucherstimmungsindex lag bei 9,8 Punkten nach 10,1 Punkten im Juni. Im Juni kam es zu einer Stabilisierung der Konjunkturerwartungen - ihr Rückgang wurde gestoppt. Die deutschen Verbraucher haben ihre Kaufneigung erhöht, obwohl ihre erwarteten Einnahmen deutlich zurückgegangen sind. Der Indikator für die wirtschaftlichen Erwartungen stieg nur um 0,7 Prozentpunkte und erreichte 2,4 Punkte. Dies ist auf die anhaltende Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit, die anhaltenden Handelskriege und das verlangsamte Wachstum der Weltwirtschaft zurückzuführen. Der Indikator, der das Einkommen der Bevölkerung in Deutschland prognostiziert, ist auf den niedrigsten Stand seit März 2017 gefallen und erreichte 45,5 Punkte gegenüber 57,7 Punkten im Vormonat. Deutsche Bürger befürchten vermehrten Stellenabbau im Land.

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