Deutscher Privatsektor verliert weiter an Schwung im Oktober

Investing.com - Der Output im deutschen Privatsektor hat sich im Oktober verschlechtert. Die Wirtschaftstätigkeit nach den am Mittwoch veröffentlichten Umfragedaten wuchs so langsam wie seit fast dreieinhalb Jahren nicht mehr.

Der Bericht unterstrich die Besorgnis, dass die größte Volkswirtschaft der Eurozone bis in das vierte Quartal hinein an Schwung verlieren könnte. Grund dafür seien die Folgen des globalen Handelskriegs.

Die Marktforschungsgruppe Markit sagte, dass ihr Flash German Composite Output Index, der die Gesamtproduktion des Verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst, in diesem Monat auf 52,7 fiel. Das entspricht dem niedrigsten Wert seit Mai 2015. Im September wurde noch ein Wert von 55,0 ausgewiesen. Ökonomen hatten einen Wert von 54,8 prognostiziert.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sank von 53,7 im September auf 52,3 im Oktober - den niedrigsten seit 29 Monaten. Analysten hatten erwartet, dass der Index auf 53,5 fallen würde.

Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen sank von 55,9 auf ein Fünf-Monats-Tief von 53,6. Das lag unter den Erwartungen für einen Wert von 55,5.

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