Aktien - Wall Street vorsichtig, als Saudis, schwacher Einzelhandel belasten

Investing.com - Die Wall Street ist tiefer in den Handel am Montag gestartet, als Sorgen über internationale Spannungen mit Saudi-Arabien und schwache US-Einzelhandelsumsätze die schon letzte Woche gesehene Zurückhaltung weiter verstärkte.

Um 15:34 MEZ lag der Dow Jones 50 Punkte oder 0,2% tiefer, der S&P 500 verlor 7 Punkte oder 0,27%, während der Nasdaq Composite um 39 Punkte Im Minus oder 0,52% niedriger gehandelt wurde.

Auch wenn US-Aktien den Handel am Freitag fast 300 Punkte höher beendeten, blieben sie dennoch auf einem Wochenverlust von rund 4% sitzen, da Befürchtungen über den amerikanisch-chinesischen Handelskrieg, einen Ausschlag derUS-Anleiherenditen und Zögerlichkeit vor Anlaufen der Berichtssaison alle die Stimmung belasteten.

Zu den Sorgen am Markt trug die Eskalation der diplomatischen Spannungen am Wochenende zwischen Saudi-Arabien und dem Westen bei, wegen des Verschwindens des Journalisten Jamal Khashoggi, der ein prominenter Kritiker von Riyadhs Politik ist.

Bei den Konjunkturdaten gab es bei den US-Einzelhandelsumsätzen vom September eine Enttäuschung, als diese mit einem kleinen Anstieg von nur 0,1% die Vorgaben einer Zunahme um 0,7% weit verfehlten.

Positiv fiel hingegen der Empire State Index des verarbeitenden Gewerbes der New York Fed aus, der für Oktober eine bessere Entwicklung der Fabrikproduktion anzeigte.

Zu den Nachrichten aus den Unternehmen. Bank of America (NYSE:BAC) konnte ein Ergebnis über dem Konsensus vorlegen.

In den weiteren Unternehmensnachrichten war Sears Holdings, die am Montagmorgen Insolvenz beantragt hat, nachdem es sich jahrelang nur durch Finanzmanöver über Wasser halten konnte und gab bekannt, dass CEO Eddie Lampert mit sofortiger Wirkung sein Amt aufgeben wird, aber als Aufsichtsratsvorsitzender im Unternehmen bleibt.

Die Ölpreise sind höher in die neue Woche gestartet, als die geopolitischen Spannungen über das Verschwinden eines prominenten saudischen Journalisten neue Sorgen über das Angebot nach sich zogen.

Fluchtanlagen bekamen von der vorherrschenden Risikoaversion Unterstützung, als Goldfutures, der japanische Yen und der Schweizer Franken sich alle nach oben bewegten.

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