Aktien - US-Futures steigen nach US-Wahlen

Investing.com - US-Futures sind am Mittwoch gestiegen. Die US-Halbzeitwahlen sind wie erwartet ausgefallen. Der Kongress ist gespalten, nachdem die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erlangten, während die Republikaner weiter den Senat dominieren.

Die S&P 500 Futures stiegen um 20 Punkte oder 0,75 Prozent auf 2.779,75, während die Dow Futures um 153 Punkte oder 0,60 Prozent auf 25.794,0 zulegten. Unterdessen kletterte der Nasdaq 100 Futures um 73 Punkte oder 1,05 Prozent auf 7.090,25.

Die Anleger begrüßten das Ergebnis der US-Zwischenwahlen, weil ein Handlungsunfähiger Kongress in der Vergangenheit zu höheren Renditen an den Aktienmärkten geführt hat.

Die Ergebnisse entsprachen weitgehend den Prognosen und galten als Stimmungstest für die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump.

Trotz der Spaltung twitterte Trump, dass die Wahlen ein 'enormer Erfolg' gewesen seien.

In der Zwischenzeit beginnt die Federal Reserve mit ihrer zweitägigen geldpolitischen Sitzung. Während keine Zinserhöhung erwartet wird, rechnen Händler damit, dass die Fed die Zinsen im Dezember erhöht.

Die US-Berichtssaison geht indes weiter. Twenty-First Century Fox Inc (NASDAQ:FOX), Qualcomm (NASDAQ:QCOM), Office Depot Inc (NASDAQ:ODP), Humana (NYSE:HUM) und viele mehr berichten heute.

Das Cloud-Kommunikationsunternehmen Twilio Inc (NYSE:TWLO) stieg um 16,87 Prozent, nachdem das Ergebnis höher als erwartet ausfiel, während General Electric (NYSE:GE) um 2,44 Prozent und Apple (NASDAQ:AAPL) um 1,09 Prozent zulegte. Intel (NASDAQ:INTC) gewann 1,44 Prozent, Microsoft (NASDAQ:MSFT) 1,28 Prozent und JPMorgan (NYSE:JPM) 0,91 Prozent.

Andernorts brach die Zillow Group Inc (NASDAQ:ZG) um 19,39 Prozent ein, nachdem der Umsatz im dritten Quartal die Schätzungen verfehlt hatte. Sprint Corp (NYSE:S) fiel um 2,90 Prozent, während DexCom Inc (NASDAQ:DXCM) um 2,23 Prozent zurückging.

Im Rohstoffhandel stiegen Gold-Futures um 0,97 Prozent auf 1.235,70 Dollar pro Feinunze, während Rohöl-Futures um 0,74 Prozent auf 62,67 Dollar pro Barrel kletterten. Der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen misst, fiel um 0,62 Prozent auf 95,52.

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